Die subjektive Wahrnehmung steht im Fokus der auf natürliche Farbphänomene bezogenen Serie der Wolkenbilder. Mit wissenschaftlicher Akribie aquarellierte die Künstlerin über Monate hinweg morgens um 7:45 Uhr den östlichen Himmel.
Statt dabei von Gewusstem auszugehen, betrachtete Renate Reifert den Himmel jeden Tag aufs Neue mit phänomenologischer Unvoreingenommenheit. Die zarten Farbnuancen eines jeden Tages bergen die Annäherung an ein essentielles Weltverständnis.








